Sanierungen in Anneröder Siedlung: erste Maßnahmen stehen an

15.04.2019
Baustellenschild

Beeinträchtigungen für den Verkehr unvermeidbar

Nachdem in den vergangenen Monaten wiederholt über bevorstehende Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Anneröder Siedlung berichtet wurde, stehen nunmehr erste konkrete Arbeiten bevor, so Bürgermeister Peter Neidel. Als erster von mehreren Bauabschnitten ist der Bereich zwischen Heinrich-Fourier-Straße  und den Seitenstraßen Anger bzw. Rehschneise vorgesehen, für die zweite Jahreshälfte 2019 ist der Beginn der baulichen Umsetzung angedacht.

Einhergehend mit den grundhaften Erneuerungen von Verkehrsflächen werden Arbeiten an Gas-, Wasser- und Stromversorgungsleitungen durchgeführt, Regen- und Schmutzwasserkanäle erneuert sowie die Straßenbeleuchtungsanlage modernisiert. Auch wird der Straßenquerschnitt den vorherrschenden Bedürfnissen  angepasst. Beidseits werden Parkstreifen angeordnet, die Gehwege und die Fahrbahn erneuert sowie durch vorgezogene Nasen und vorhandene und geplante Baumpflanzungen der Straßenraum neu gestaltet.

Die Planung für den Gesamtbereich der Anneröder Siedlung wurde mit Vertretern der Bürgerinitiative, die die Interessen der angrenzenden Grundstückseigentümer wahrgenommen haben, Herrn Bürgermeister Neidel und dem Tiefbauamt, bereits im August vergangenen Jahres besprochen. Hierbei wurde eine überwiegende Übereinstimmung zwischen den Vorschlägen der Anwohner der Anneröder Siedlung und der Stadt erzielt.

Die nächsten Schritte sind nunmehr die bevorstehenden Kampfmittelsondierungen und Baugrunduntersuchungen. Diese Arbeiten werden am 29.04.2019 beginnen. Zur Vermeidung von Beeinträchtigungen des Anwohnerverkehrs werden parallel sogenannte Bohrlochsondierungen durchgeführt. Diese dienen der Freigabe von Untersuchungsbereichen für die notwendigen Baugrunderkundungen. Für die Kampfmittelsondierungen werden ein bis zwei Tage veranschlagt. In dieser Zeit wird es zu Behinderungen des Verkehrs kommen.

Während der Durchführung der Flächensondierung ist das Parken innerhalb des Untersuchungsbereichs nicht möglich. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, für diesen Zeitraum Parkmöglichkeiten außerhalb des Sondierungsbereichs zu nutzen und den Anneröder Weg in diesem Bereich nach Möglichkeit zu meiden, so dass die anstehenden Arbeiten störungsfrei durchgeführt werden können.

Das Tiefbauamt bittet in diesem Zusammenhang auch die Anwohner der Anneröder Siedlung, ihre Fahrten mit einem Kraftfahrzeug auf das Notwendigste zu beschränken, da bei jeder Vorbeifahrt am Messgerät die Arbeiten unterbrochen werden müssen und somit weitere Verzögerung bis zum Abschluss der Untersuchungen auftreten.

Nach Abschluss der Kampfmittelsondierungen werden die notwendigen Untersuchungen des Baugrunds vorgenommen. Die Durchführung dieser Arbeiten ist für den 2. und 3. Mai 2019 vorgesehen. Auch hierbei werden Beeinträchtigungen für den Verkehr auftreten.

Bei den Baugrunduntersuchungen handelt es sich um punktuelle Aufschlüsse zur Probenahme des Bodens und der Grundwassersituationen. Mit den Bodenuntersuchungen und der Erstellung eines entsprechenden Gutachtens werden die Voraussetzungen der weiteren Projektbearbeitung geschaffen.

Auch in den nächsten Jahren ist wiederholt mit Arbeiten in den übrigen Sanierungsbereichen der Anneröder Siedlung zu rechnen.

Bürgermeister Peter Neidel bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen und freut sich auf eine weitere positive Zusammenarbeit mit den Anwohnern der Anneröder Siedlung.







 

Durch Verwendung eines Suchbegriffes oder der Auswahl eines Monats können Sie alle Meldungen der letzten drei Jahre durchsuchen.

Kontakt
Pressestelle
Claudia Boje
Pressesprecherin
Berliner Platz 1
35390 Gießen
Tel:
0641 306-1012

Tel:
0641 306-1225

Tel:
0172 9300947

Fax:
0641 306-2700


Presseliste

Tageszeitungen online

Gießener Allgemeine
Gießener Anzeiger

Weitere Nachrichten

Stadtwerke Gießen AG
Justus-Liebig-Universität