Verkehrsmessstation

In Straßenschluchten erhöht sich augrund fehlender Belüftung die Schadstoffbelastung
© Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG, Karlsruhe und Dresden 

Was wird in Gießen gemessen?

Folgende Luftschadstoffe werden kontinuierlich erfasst: Stickstoffmonoxid (NO), Stickstoffdioxid (NO2), Kohlenmonoxid (CO), Feinstaub (PM10 und PM2,5)

Die Messung der Luftschadstoffe in den Messstationen erfolgt automatisiert. Der Stationsrechner fragt alle drei Sekunden die Messwerte ab und berechnet die Halbstundenmittelwerte. Diese werden anschließend per Telefon in die Messnetzzentrale des Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) übertragen, die auch die Messstationen betreibt.
Die wichtigste Kenngröße im Zusammenhang mit der Langzeiteinwirkung ist der Jahresmittelwert. Im Bereich der Kurzzeiteinwirkung ist die Überschreitungshäufigkeit als festgelegter Schwellenwert maßgeblich, also die Zahl der Fälle, in denen festgelegte Konzentrationswerte (24-Stunden-Werte) pro Jahr überschritten werden.

Aktuelle Werte der Gießener Messstation. 

Wo wird in Gießen gemessen?

Anfang 2006 wurde die Luftmessstation in Gießen an einem Verkehrsschwerpunkt in der Westanlage (gegenüber der Goethe-Schule) in Betrieb genommen. Dort verkehren durchschnittlich bis zu 25.000 Fahrzeuge am Tag. Die europäische Luftreinhaltestrategie verlangt die Bestimmung der Luftqualität an den Punkten höchster Belastung.

Malaktion Luftmessstation