WIR-Koordination / Interkulturelle Öffnung

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Das hessische Landesprogramm WIR, hat die Zielsetzung Strukturen in allen öffentlichen Lebensbereichen weiter zu entwickeln, um sie auf eine vielfältiger werdende Gesellschaft auszurichten und um allen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, Chancen auf Teilhabe zu eröffnen. Zudem soll eine Entwicklung von tragfähigen Integrationsstrukturen in ganz Hessen angestoßen werden.

Zu diesem Zweck fördert das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Beschäftigung einer WIR-Koordinationskraft in der Universitätsstadt Gießen, als eine von 32 hessischen Kommunen. Zum Aufgabenbereich der WIR-Koordinationskraft Eduard Galyschew gehört die Weiterentwicklung der interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung, die Begleitung der Erarbeitung des Handlungskonzeptes Integration durch die Regiestelle für die Arbeitsgruppen „Interkulturelle Öffnung von Verwaltungen und Institutionen“ sowie „Ausbildung, Wirtschaft und Wissenschaft“, die Mitarbeit in der Steuergruppe, die Analyse und Konzeptionierung von stadtteilbezogenen Partizipations- und Bildungsangeboten sowie die Vertiefung der Kooperationen mit lokalen Akteuren im Themenfeld Integration und interkulturelle Öffnung.

 

Interkulturelle Öffnung in der Universitätsstadt Gießen

Eine erfolgreiche Integrationspolitik setzt eine Öffnung auf unterschiedlichen Ebenen voraus. Im Zuge des Prozesses der interkulturellen Öffnung werden mögliche Zugangsbarrieren zu den kommunalen Dienstleistungen analysiert und deren Beseitigung durch strukturelle Veränderungen in Gang gesetzt. Konkret bedeutet dies, dass der Frage nachgegangen wird, wie sich die Arbeit für Bürgerinnen und Bürger entwickeln muss in einer von Migration geprägten Stadtbevölkerung.

Deshalb wurde in der Stadtverwaltung Gießen bereits 2010 ein Prozess der interkulturellen Öffnung angestoßen und durch das Projekt „Interkulturelle Öffnung: Eine Chance für die Stadt Gießen“ weitergeführt. Ziel war es, in Pilotabteilungen Maßnahmen der interkulturellen Öffnung zu erarbeiten, durchzuführen und zu verankern. Finanziert wurde das Projekt aus Mittel des Europäischen Integrationsfonds und des Landesprogramms „WIR“ (Hessisches Ministerium für Soziales und Integration). Die Ergebnisse des dreijährigen Projekts finden Sie in Form der Projektdokumentation und Handlungsempfehlungen (PDF, 0,6 MB).